Augendiagnose in der Homöopathie – was die Iris verrät

Die Diagnose der Augen in der Homöopathie beruht auf Erfahrungswerten. Grundlage ist die Beurteilung von Farbe, Dichtigkeit oder Flecken in der Iris. All diese sichtbaren Zeichen können auf Krankheiten hinweisen. Die Augendiagnose wird seit vielen Jahrhunderten angewendet und hatte bereits in der Antike große Bedeutung. Erst im 19. Jahrhundert wurde sie in Europa wieder populär. Bis heute fehlt ihre wissenschaftliche Anerkennung, obwohl sie sehr aussagekräftig ist. Es ist erstrebenswert, wenn sich Erfahrungsmedizin und Schulmedizin weiter annähern.

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Eine gute Diagnose hängt jedoch erheblich von der Erfahrung des Homöopathen ab. Die technische Verbesserung der medizinisch-optischen Geräte macht die Irisdiagnose heute deutlich präziser. Um zu einer aussagekräftigen Beurteilung zu kommen, sollte das gesamte Auge betrachtet werden. Ferner muss der Arzt Untersuchungsergebnisse von Blut, Nerven, Lymphe, Wirbelsäule und den inneren Organen mit berücksichtigen.

Die Augendiagnostik nach J. Angerer unterscheidet Irisphänomene:
• nach formalen Zeichen, zum Beispiel nach Substanzdefekten
• nach strukturellen Zeichen, zum Beispiel nach Auflockerungen und Art der Irisfasern
• nach vasalen Zeichen, den Blutgefäßen des Auges
• nach humoralen Zeichen, der Kristallbildung im Auge
• nach chromatischen Zeichen, der Pigmentierung des Auges

Krankheiten werden in der Homöopathie als Versuch des Körpers angesehen, Gifte zu neutralisieren und auszuleiten. Sie haben für ein Ungleichgewicht gesorgt. Durch Ausleiten der toxischen Stoffe kommt der Körper wieder ins Gleichgewicht. Der Krankheit kann eine Dysfunktion bestimmter Organe zugrunde liegen oder ein nicht ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt.

Das Auge verrät mehr als wir denken
Sowohl die Diagnose- als auch die Behandlungsverfahren sind sanft und ganzheitlich. Diagnosen der Iris werden gerne zur Eingrenzung der Symptomatik herangezogen, denn sie haben eine lange Tradition, außerdem sind sie gänzlich ungefährlich und belasten nicht. Anders als die Augendiagnose beschränkt sich die Irisdiagnose ausschließlich auf die Betrachtung beider Iriden, ihre Struktur, Farbe und der sichtbaren Zeichen. Über ihre Treffsicherheit wird seit Jahrzehnten gestritten, dennoch ist sie sehr aufschlussreich. Heute gleicht man Hinweise aus der Augendiagnose stets mit klinischen Diagnoseverfahren ab. So kann bei einem verdächtigen Befund alles Notwendige zur Heilung eingeleitet werden.
In vielen Ländern der Erde ist die Irisdiagnose populärer als bei uns. In Russland, Australien und den USA sind die Forschungen hierzu deutlich weitreichender als bei uns in der Schweiz. Eine gute Adresse hierzulande ist die Praxis von Anja Stier, auch bekannt unter “Homöopathie St. Gallen”.